2.17 Zum Thema Gottesdienst.

Die Stunde kommt, ja, sie ist schon da, in der die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter1. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten2. Denn der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen3. Er ist fern von den Gottlosen, aber er hört das Gebet der Gerechten4. Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns erhört, wenn wir ihn um etwas bitten nach seinem Willen5. Was ist es also? Wir müssen mit dem Geist und mit dem Verstand beten; wir müssen mit dem Geist und mit dem Verstand singen6. Ebenso kommt uns der Geist in unserer Schwachheit zu Hilfe; denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie es sich gebührt; Der Geist selbst aber tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. Und wer die Herzen erforscht, weiß, was der Geist meint; denn er tritt für die Heiligen ein, wie es Gott gefällt7.


  1. Johannes 4,23 (ELB): Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahrhaftigen Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. ↩︎

  2. Johannes 4,24 (ELB): Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. ↩︎

  3. Psalm 145,18 (ELB): Nahe ist Jehova allen, die ihn anrufen, allen, die ihn anrufen in Wahrheit. ↩︎

  4. Sprüche 15,29 (ELB): Jehova ist fern von den Gesetzlosen, aber das Gebet der Gerechten hört er. ↩︎

  5. 1. Johannes 5,14 (ELB): Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, daß, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten, er uns hört. ↩︎

  6. 1. Korinther 14,15 (ELB): Was ist es nun? Ich will beten mit dem Geiste, aber ich will auch beten mit dem Verstande; ich will lobsingen mit dem Geiste, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstande. ↩︎

  7. Römer 8,26–27 (ELB): Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß. ↩︎